Angeln im Morgengrauen

 

 

Angeln in himmlischer Ruhe und idyllischer Natur

 

 

 

Pilzsucher bitte nach unten scrollen!!

Hier kann jeder "den großen Fang" machen
Stolzer Meisterangler

 

 Frühjahresfang 31.03.2007

 

Wenn das nichts ist!!

Es gibt größere, aber auch den muss man erst mal haben!!!

Etwas kleiner, schmeckt auch!

 

Solche "Monster" soll es in den Ruppiner Gewässern auch geben. Diese Welse gefangen am 01.04.2012, kein April- scherz. Sie hatten eine Länge von 2,08 u. 1,98m. Glück muss man halt haben und viel Geduld!

 

Karpfen

                    Cyprinus carpio

 

Bachforelle

Salmo trutta fario 

Hasel

Leuciscus leuciscus

Aal

                  Anguilla anguilla

 

Hecht

Exox lucius

 

Rotauge, Plötze

Rutilus rutilus

 

Gründling, Grundel

                     Gobio gobio

Blei, Brachse(n), Brasse(n)

              Abramis brama

Zander, Schill

Sander lucioperca

 

 

Rotfeder

      Scardinius erythrophthalmus

 

Karpfen

Cyprinus carpio

60 cm, bis 17 Jahre alt

- Ursprungsform: Donau -

Bis 10 m tief.

Bedeutendster europäischer Süsswasserfisch. Heute in Zuchtformen von Westeuropa bis Sibirien, China, Südostasien und Indien verbreitet, weltweit verschleppt.

In Flüssen, Teichen und Seen.

Bachforelle

Salmo trutta fario

75 cm, bis 14 Jahre alt

- Eurasien. Eingeschleppt in Amerika und Australien -

In Bächen und Seen.

 

Hasel

Leuciscus leuciscus

20 cm, bis 10 Jahre alt

- Europa und Nordasien -

In klaren Bächen und Seen.

Aal

Anguilla anguilla

75 cm (Männchen werden etwas grösser)

- Nordatlantik und Nebenmeere mit angrenzenden Flüssen

Männchen bleiben bis 12 Jahre, Weibchen bis 20 Jahre im Süsswasser, danach Auswanderung zur Fortpflanzung in den Westatlantik (Sargasso-See). Jungaale wandern wieder nach Europa.

Im Binnenland in Flüssen, Bächen, Seen und Teichen.

Hecht

Exox lucius

Männchen 50 cm, Weibchen 75 cm, bis 30 Jahre alt

- Nordkontinente -

Bis 30 m tief.

In Flüssen und Seen.

 

Rotauge, Plötze

Rutilus rutilus

25 cm, bis 12 Jahre alt

- Europa ohne Mittelmeerraum -

In Flüssen, Teichen und Seen.

 

 

Gründling, Grundel

Gobio gobio

10 cm, bis 8 Jahre alt

- Frankreich bis Korea -

In Bächen und Seen.

 

Blei, Brachse(n), Brasse(n)

Abramis brama

45 cm, bis 17 Jahre alt

- Mitteleuropa bis Mittelasien -

In Flüssen und Seen.

 

Zander, Schill

Sander (oder Stizostedion) lucioperca

70 cm, bis 16 Jahre alt

- Mitteleuropa bis Westasien -

Hat stellenweise nach Einschleppung andere Fischarten dezimiert. Bis 30 m tief.

In tiefen und ruhigen Seen, Stauseen, Kanälen und Flüssen

Rotfeder

Scardinius erythrophthalmus

25 cm, bis 19 Jahre alt

- Europa bis Aralsee -

In Seen, Teichen, Kanälen und langsam fliessenden Flüssen.

  

 

 
 

Die Zeichnungen Stammen von Johannes Breitmeier

 

Anglerlatein ?

 

Wie fängt man einen dicken Fisch? Ich weiß mit einer fetten Fliege - aber die richtige muss es sein!!

Da bei uns in Thüringen, genauer gesagt in Erfurt immer die Messe REITEN-JAGEN-FISCHEN

statt findet, habe ich hier ein paar hoffentlich interessante Details im Punkto Angeln mit Fliegen

mitnehmen können.

Vielleicht hilft es dem einem oder anderen sein Anglerglück in den Zahlreichen Gewässern der

Region zu steigern. Die Profis unter Ihnen sind da sicherlich fitt und haben ganz bestimmt mehr Tricks

und Ratschläge zu Hand als ein Amateur wie ich! Wenn Sie diese gern weiterreichen möchten und

das auch hier auf der Seite , gern, lassen Sie mich es Wissen und ich werde die Tipps einstellen.

Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist werden sich bestimmt auch die jüngeren über solche

berufenen Hinweise und Ratschläge von Könnern freuen.

 

Die richtige Fliege am Haken

Der Erfolg beim Fliegenfischen hängt zu einem großen Teil davon ab, ob sich die richtige Fliege am Vorfach

befindet. Doch gerade die Wahl der richtigen Fliege ist oft ein Problem, dass Angebot ist einfach zu groß,

man sollte immer mehrere Stück von jeder Fliege dabei haben. denn es ist sehr ärgerlich wenn gerade die

fängige Fliege abreißt und man keine Reserve hat.

Trockenfliegen

Eine gute Wahl als Allroundmuster ist die Adams, mit der Sie Eintagsfliegen gut imitieren können. Um die

unterschiedlich großen Eintagsfliegen nachahmen zu können, sollten Sie diese Fliegen in den Größen 12, 14

und 16 in Ihrer Box haben. Neben der Adams sollten Sie noch einige Imitationen der Köcherfliege, die be-

sonders abends gut fangen, in Ihrer Box haben. Zu erkennen sind diese an den dachartig aufgestellten Flügeln.

Verkauft werden diese häufig unter dem Namen "Caddis" oder "Sedge". Sie benötigen einige dunkelbraune

Köcherfliegen in den Größen 12 und 14.

Nymphe

Bei den Nymphen greift man zum Anfang auf die gute, alte Goldkopfnymphe zurück. Mit diesen fischen Sie

automatisch in Grundnähe, also dort, wo die Fische Nymphen erbeuten. Am besten holen Sie sich Gold-

kopfnymphen mit dunklem Brustbereich und hellem Körper in der Hakengröße 12 und 14.

Nassfliegen

Bei den Nassfliegen sind dunkle Muster mit roten Schwanz (wie die Zulu) zu empfehlen. Hakengröße 8 u. 10.

Streamer

Ein unschlagbarer Steamer ist der schwarze Wooly Bugger, denn mit einem schwarzen Wooly Bugger auf

Hakengröße 4 oder 6 fängt man meistens etwas. Neben dem Wooly Bugger sollten Sie noch für kaltes oder

trübes Wasser die Mickey Finn dabei haben, Hakengröße 6.oder8.

         

                                                             Pilze

 

           

Auch für Pilzsammler gibt es reichlich Betätigung. Die nachstehenden Bilder und Texte zu den Pilzen

die auch in der Umgebung von Warenthin zu finden sind sollen Ihnen helfen sich nochmals belesen zu

können! Ein wirklich gut gemeinter Rat " Sammeln und essen Sie nur die Pilze die Sie genau bestimmen

können ", sich in diesem Bereich nicht 100%tig auszukennen ist keine Schande, kann aber wenn wenn

der Rat nicht befolgt wird großes Unglück über Sie bringen.

Dennoch sollten Sie sich den Spaß am Waldpilzessen nicht verderben lassen. In letzter Not gibt es diese

Früchte des Waldes auch auf den Wochenmärkten frisch zu kaufen!

 

Die Pilzbeschreibungen stammen von Dr. Heinrich Dörfelt aus Halle

 

Steinpliz (Boletus edulis) essbar

In Laub- und Nadelwäldern, vom Flachland bis ins Gebirge, wächst der Steinpilz und seine verwanden Arten, Varietäten und Formen, deren Unterscheidung selbst den Spezialisten Schwierigkeit bereitet. Die begehrten Speisepilze werden Leider nicht nur von Menschen gerne verzehrt – oft sind die Larven der Pilzmücke flinker.

 

Rotkappe (Leccinum versipelle) – essbar

Es gibt bei verschiedenen Gehölzen auch unterschiedliche, eng verwandte, Rotkappen, z.B. Fichten, Espen, Eichen, Kiefern. Unser Bild zeigt die Birken – Rotkappe, eine allgemein Verbreitete Art, sie selten madig ist und wegen ihrer stattlichen Größe und Festfleischigkeit als Speisepilz sehr geschätzt wird.

 

Satanspilz (Boletus satanas) - giftig

Der blassgraue mitunter fast weiße Hut und die blutroten Poren, meist mit einer orangegelben Randzone, unterscheiden den giftigen Satanspilz von den essbaren Hexenröhrlingen.Das Fleisch färbt sich an der Luft nur blass blau, diese Anlauffarbe verschwindet bald wieder. Die Netzstruktur des Stielesist feinmaschig und charakteristisch kaminrot. Die posterförmige gewölbten Hüte der seltenen Art erreichen mitunter bis zu 30 cm Durchmesser. In Mitteleuropa bevorzugt der Satanspilz Kalkböden und wächst hauptsächlich bei Eichen und Buchen.

 

Speisemorchel (Morchella esculenta) – essbar

Dieser wertvolle Speisepilz erscheint meist von März bis Mai in Lichten Laubwäldern, Gebüschen, an Waldsäumen und ähnlichen Standorten. Im Gebirge ist diese Art selten. Zusammen mit verwandten Arten, vor allem mit den Spitzmorcheln, liefern diese Pilze mitunter reiche Ernte. Sie sind gut erkenntlich, doch hüte man Sich vor Verwechslung mit der Frühjahrslorchel. 

 

 

Perlpilz (Amanita rubescens) – essbar

In Laub- und Nadelwäldern, vom Flachland bis in die Kammlagen der Mittelgebirge, kommt dieser wohlschmeckende Speisepilz, der vielerorts schon ab Juni erscheint, vor. Sein rötliches Fleisch ist neben den anderen Merkmalen, z.B. der gerieften Manschette, ein gutes Erkennungszeichen. Man hüte sich vor Verwechslungen mit dem giftigen Pantherpilz.

 

Pantherpilz (Amanita pantheriana) - giftig  

In erster Linie kommt diese Art in Laubwäldern vor. Aber es Gibt auch Formen, die in sandigen Kieferwäldern und GebirgsFichtenwäldern wachsen. Die große Variabilität vieler Merkmale erhöht die Gefahr der Vergiftung. Größte Vorsicht ist daher beimSammeln der essbaren Wulstlinge, der Perlpilze und vor allem der Grauen Wulstlinge geboten.

 

Maronenröhrling (Xerocomus badius) – essbar

Der gut kenntliche und wohlschmeckende Speisepilz wächst Hauptsächlich in Fichten – und Kieferwäldern. In Laubwäldern ist es selten anzutreffen. Besonders in den Fichtenforsten der Gebirge tritt er in manchen Jahren als Massenpilz auf. Zahlreiche volkstümliche Namen wie „Rehpilz“, „Braunhäuptchen“, „Brauner“ belegen seine Popularität.

 

Mairißpilz (Inocybe patouillardi) – giftig

Die Art bevorzugt kalkhaltige Böden in Laubwäldern, Gebüschen Und kommt auch in Parks, auf Friedhöfen und ähnlichen Standorten vor. Die Lamellen werden im Alter braun, Hut und Stiel nehmen bald eine unregelmäßig rötliche, mitunter völlig ziegelrote Farbe an. Mancherorts kommt der Pilz häufig vor, im Gebirge ist er eher selten, in den Kalkgebieten allgemein verbreitet. Mairißpilze erscheinen im späten Frühjahr und können bis in den Herbst hinein auftreten.

 

Mairitterling (Calocybe gambosa) – essbar

Der geschätzte Speisepilz des Frühjahrs wächst in Laubwäldern des Flach- und Hügellandes. In den Gebirgslagen wird er seltener angetroffen, in den Kammlagen der Mittelgebirge fehlt er ganz. Mairitterlinge riechen mehlartig; die Lamellen bleiben weiß. Diese Merkmale sind beim Sammeln zu beachten, um Verwechslungen mit Rötlingen oder Mairißpilz zu vermeiden.

 

 

Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides) – giftig

Der Giftpilz ist in der BRD allgemein verbreitet, wächst bei Eichen und Buchen und kommt nur in den Mittelgebirgen Seltener vor. Alljährlich fordert er Todesopfer. Jeder PilzSammler sollte sich die Merkmale dieser Art gut einprägen, damit Verwechslungen mit Grünen Täublingen oder Champignons ausgeschlossen werden können.

 

 

Goldröhrling ( Suillus flavus) – essbar

Der wohlschmeckende Speisepilz mit seinen auffallend Goldgelben Farben wächst ausschließlich bei Lärchen. Die Huthaut ist bei feuchtem Wetter stets schleimig, die Ringzone am Stiel immer deutlich ausgebildet. Der GoldRöhrling war früher als Lärchenbegleiter in Mitteleuropa An das alpenländlich - karpatische Lärchenareal gebunden. Gegenwärtig kommt er überall vor wo Lärchen als Forstoder Parkgehölze angepflanzt werden, ist also allgemein verbreitet.

 

Frühjahrslorschel (Gyromitra esculenta) – giftig

Der Pilz wächst in erster Linie bei Kiefern. Er erscheint zur „Morgenzeit“ im Frühjahr. Der hirnartig gewundene Hut ist in ein  gutes Kennzeichen, dass diese Art von den essbaren Morcheln unterScheidet, deren Hüte wabenartige Gruben aufweisen. FrühJahrslorcheln galten früher als Speisepilze, jedoch kam es immer wieder zu Vergiftungen! Man sollte das wissen, wenn alte Pilzbücher als Berater herangezogen werden.